Was gibt es denn hier Schönes im Trockenrahmen…?

Die #Neuzeitarchäologie scheint manchmal wie das ungeliebte Stiefkind der Archäologie – dabei ist das Fundmaterial meist reichhaltig, die Befunde häufig spannend und das Vorhandensein von schriftlichen und bildlichen Quellen (wie beispielsweise Gemälden) bietet dem Archäologen zahlreiche Möglichkeiten zur Bestimmung.

Hier: Keramik aus einer Füllschicht des 18. Jahrhunderts

Zu sehen ist u.a. geritztes Steinzeug (blaugraue Scherbe links), Teile eines grün glasierten Kachelofens (links mittig) sowie ein Stück eines Spruchtellers (oben links)- letztere waren als Wandteller weit verbreitet und von dem gleichen Teller haben wir weitere Stücke, u.a. mit der Aufschrift „Gott“.